Schlafstörungen

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Was sind Schlafstörungen?

Schlafstörungen sind Schwierigkeiten, einen erholsamen Schlaf zu bekommen. Es werden Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen unterschieden. Allgemein ist bei Schlafstörungen kein ausreichender Schlaf in der Nacht möglich, so dass tagsüber eine Müdigkeit und Leistungsschwäche besteht.

Um die Schlafstörungen richtig behandeln zu können, müssen die Ursachen in Erfahrung gebracht werden. Eine Fülle von Faktoren kann nämlich den erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Deshalb ist eine genaue Diagnostik der Schlafstörungen notwendig. Steckt keine krankheitsbedingte Ursache hinter den Schlafproblemen, so sind häufig schon einfache Maßnahmen zur Schlafverbesserung erfolgreich. Entspannungsverfahren können sinnvoll sein. In schweren Fällen kann eine Psychotherapie oder die Gabe von Medikamenten erforderlich sein.


Mögliche Ursachen von Schlafstörungen

Schlafprobleme können durch eine Fülle von Ursachen hervorgerufen werden. Häufig liegen mehrere Faktoren nebeneinander vor. Manchmal lässt sich keine Ursache für die Schlafstörung finden (so genannte primäre Insomnie).

Eine Verschiebung der so genannten inneren Uhr bedingt häufig Schlafstörungen. Durch Nachtschichten, Überquerung von Zeitzonen (Jetlag), Zeitumstellung oder ähnliche Gegebenheiten gerät der Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander.

Schon Stress kann aber zu Schlafstörungen führen. Um Aufgaben, z. B. im Beruf, zu schaffen, nehmen manche Menschen sogar in Kauf, wenig Schlaf zu bekommen. Eine nicht unwesentliche Rolle beim erholsamen Schlaf nehmen äußere Faktoren ein. Zu Schwierigkeiten beim Einschlafen und Durchschlafen führen z. B. eine laute oder zu helle Umgebung, ein ungeeignetes Bett von minderer Qualität, zu hohe oder niedrige Temperaturen oder weitere Störeinflüsse.

Hinter Schlafstörungen können aber auch diverse Erkrankungen stecken. Bei nicht wenigen Menschen kommt es zur Schlafapnoe, das sind Atemstockungen, die immer wieder den Schlaf unterbrechen, oft ohne dass der Betroffene dies bemerkt. Des Weiteren können auch andere Atemschwierigkeiten, hormonelle Einflüsse, Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Magen-Darm-Probleme den Schlaf beeinträchtigen. Psychische Störungen wie Depression, Angststörungen, Manie und bipolare Störung (manisch-depressive Erkrankung) und außerdem der Konsum von Alkohol, Drogen oder Arzneimitteln können ebenfalls einen geruhsamen Schlaf verhindern. Auch kann ein Restless-Legs-Syndrom (Syndrom der unruhigen Beine) einem Betroffenen den Schlaf rauben.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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