Angststörungen

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Behandlung von Angststörungen

Wenn ein Mensch eine starke Angst hat, die sein Leben sehr beeinflusst, so handelt es sich um eine Angststörung. Meist ist die Angst an sich unbegründet. Die Angststörung steht im Gegensatz zur normalen Reaktion der Angst bei gefährlichen Gegebenheiten. Angststörungen gibt es in mehreren Formen. Weit verbreitet sind die Phobien, also übermäßige Ängste gegen meist harmlose Auslöser. Bei Panikstörungen bekommen Betroffene Anfälle von Panik ohne äußeren Grund. Generalisierte Angststörungen sind langandauernde, unspezifische Ängste. Alle Angststörungen können sich sehr stark auf das Leben auswirken, beispielsweise zur Vermeidung von bestimmten Situationen oder zur Berufsunfähigkeit führen. Zur Behandlung der Angststörungen eignet sich in den meisten Fällen eine Verhaltenstherapie, doch auch andere psychotherapeutische Maßnahmen sowie Medikamente können zum Einsatz kommen.


Mögliche Ursachen von Angststörungen

Eine Angststörung kann sich aus verschiedenen Gründen entwickeln. Es gibt einige Erklärungsmodelle für die Entstehung. So kann eine sonst harmlose Situation mit einer angstbehafteten Gegebenheit zusammenfallen. Dies kann eine Art Lernprozess darstellen, so dass beim nächsten Mal in dieser Situation erneut Angst verspürt wird. Manche Angstpatienten erlernen die Angst auch von den Eltern oder anderen Bezugspersonen. Ebenfalls gibt es Angstpatienten, die von vornherein eine Situation vermeiden und deshalb immer mehr Angst davor bekommen - ohne zu wissen, ob sie begründet ist. Eine Phobie kann außerdem dadurch entstehen, dass ein innerer Konflikt des Patienten nach außen auf ein bestimmtes Objekt gerichtet wird, das nun als angstmachend erlebt wird.

Teils lässt sich Angst auch durch biologische Vorgänge im Nervensystem erklären. Wenn das Nervensystem leicht zu erregen ist, gewisse Hirnareale verändert sind und das Verhältnis der Botenstoffe abweicht, kann eine Angststörung daraus resultieren.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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