Borderline-Störung

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Behandlung der Borderline-Störung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) zeigt sich bei Betroffenen durch starke Wechselhaftigkeit bei den Gefühlen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Typisch sind heftige Gefühlsausbrüche. Teils sind die starken Gefühle positiv gegenüber anderen, teils aber abweisend und misstrauisch.

Viele Betroffene mit der Borderline-Störung verletzen sich selbst, um Spannungen loszuwerden, z. B. durch das Zufügen von Schnittwunden in den eigenen Arm. Ein anderer Name für die Borderline-Störung ist emotional instabile Persönlichkeitsstörung. Häufiges Erkrankungsalter ist die Jugend und das junge Erwachenenalter. Ob tatsächlich junge Frauen häufiger betroffen sind als Männer, ist unter Fachleuten umstritten.


Mögliche Ursachen für das Borderline-Syndrom

Viele Einflüsse können für die Borderline-Störung verantwortlich sein, oft lässt sich dies nicht genau herausfinden. Die Gene können eine Rolle spielen, aber oft führen erst Lebensumstände und Geschehnisse zu der Borderline-Störung. Wahrscheinlich kommt die Störung durch eine verstärkte Signalübertragung in Gehirnanteilen zustande, die mit den Gefühlen zu tun haben. Borderline wird gefördert, wenn in der Kindheit oder Jugend ein schlimmes Ereignis miterlebt wird (z. B. sexueller Missbrauch oder Gewalt in der Familie). Doch auch Vernachlässigung kann Borderline hervorrufen.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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