Essstörungen

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Was sind Essstörungen?

Essstörungen sind Probleme des Verhaltens gegenüber der Ernährung. Zu diesen Störungen gehören Magersucht (Anorexie), Ess-Brech-Sucht (Bulimie), Essanfälle (Binge Eating) oder Esssucht mit Fettleibigkeit. Essstörungen haben meist psychische Ursachen und können zu körperlichen Störungen führen, bei manchen Betroffenen sogar zum Tod. Psychische Folgeprobleme sind ebenfalls häufig. Die Behandlung von Essstörungen kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Ein häufig eingesetztes Mittel ist die Psychotherapie. Körperliche Folgen müssen ebenfalls behandelt werden. Unter Umständen muss der Patient auf einer Klinikstation behandelt werden, z. B. bei sehr starkem Über- oder Untergewicht.


Mögliche Ursachen von Essstörungen

In der Regel sind Essstörungen durch mehrere psychische Einflussfaktoren bedingt. Die Wurzeln liegen teilweise schon in der Kindheit. Die eigene Persönlichkeit, das Umfeld, familiäre Spannungen, biologische Gegebenheiten und Erbfaktoren spielen eine Rolle. Nicht selten wird das ungesunde Essverhalten von den Bezugspersonen vorgelebt, so dass es noch im Erwachsenenalter als normal angesehen wird.

Die Gründe sind auch in der Gesellschaft zu suchen. So werden meist schlanke Menschen als schön angesehen, während auf der anderen Seite die Menschen sehr einfach an kalorienreiche Lebensmittel herankommen. Fettleibigkeit entsteht aus einer Kombination von zu energiehaltiger Nahrung und zu wenig körperlicher Bewegung, was bei vielen Betroffenen auch an der Psyche liegt. Die Magersucht entsteht aufgrund eines gestörten Körperschemas, denn Betroffene glauben, sie seien zu dick, selbst wenn sie sehr dünn sind.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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