Sprachstörungen - Logopädie

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Was sind Sprachstörungen - Logopädie?

Die Logopädie ist ein Bereich innerhalb der Medizin, der sich um Sprachstörungen des Menschen kümmert. Zu den Sprachstörungen gehören Probleme mit dem Sprechen, der Stimme, mit dem Sprachverständnis und ferner auch mit dem Schlucken. Bei Kindern liegen oft Sprachentwicklungsstörungen vor. In der Logopädie überschneiden sich viele medizinische Fachrichtungen wie die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO), Psychiatrie und Neurologie (Nervenheilkunde), die Sprachpädagogik und außerdem die Sprachwissenschaft (Linguistik). Innerhalb der Logopädie erfolgen eine Reihe von Maßnahmen der Diagnostik und der Sprachtherapie.


Die Sprachstörungen - Wann kommt die Logopädie zum Zug?

Die Logopädie hat ihr Einsatzgebiet in der Diagnostik und Behandlung von allen möglichen Sprachstörungen. Bei den Sprachstörungen handelt es sich um Funktionseinschränkungen verschiedener Anteile des menschlichen Sprachsystems. Dies umfasst Störungen beim Sprechakt und der Stimme, bei der „Produktion" der Sprache, beim Hören und Verstehen und außerdem beim Schlucken.

Sprachstörungen, bei denen eine Behandlung von einem Logopäden angebracht sein kann, sind:

  • Sprachentwicklungsstörungen (vor allem bei Kindern)
  • Fehlerhafte Aussprache
  • Probleme mit der Stimme (Dysphonie)
  • Fehler beim Sprechen (Dyslalie), darunter Lispeln
  • Stottern
  • Störungen der Grammatik
  • Wortschatzminderung
  • Autismus
  • psychisch verursachte Stummheit (Mutismus)
  • erworbene Störung der Sprache (Aphasie)
  • Erworbene Störung des Sprechvorgangs (Dysarthrie)
  • Schluckstörungen (Dysphagie)
  • Lese- und Rechtschreibschwäche
Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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