Psychose, Schizophrenie

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Was ist eine Psychose?

Eine Psychose ist eine schwere psychische Störung. In der Regel ist mit dem Begriff Psychose eine schizophrene Psychose gemeint, von der die Schizophrenie die häufigste Form ist. Schizophrenie ist nicht die „Persönlichkeitsspaltung", für die sie fälschlicherweise gehalten wird. Vielmehr ist Schizophrenie ein Auseinanderklaffen von Gedanken, Gefühlen und Verhalten. Es kommen aber auch andere Arten von schizophrenen Psychosen vor. Bei allen ist eine Veränderung des Realitätsbezuges typisch.

So zeigen sich z. B. Wahn, Halluzinationen, heftige Gefühlsausbrüche. Genau genommen gehören Depression und Manie sowie die bipolare (manisch-depressive) Störung zu den Psychosen. Psychosen wie die Schizophrenie können durch die Gabe von Medikamenten, durch Psychotherapie oder weitere Maßnahmen therapiert werden. Psychosen haben eine eher mäßige Prognose, neue Krankheitsepisoden treten häufig auf.


Mögliche Ursachen von Psychosen und Schizophrenie

Die Ursachen von Psychosen lassen sich in organische und nichtorganische Gegebenheiten aufteilen. Bei nichtorganischen Ursachen besteht keine Klarheit, aber es ist wahrscheinlich, dass eine Stoffwechselabweichung im Gehirn vorhanden ist. Dies betrifft die Botenstoffe, ganz besonders die Substanz Dopamin. Möglicherweise wird die Veranlagung vererbt. Faktoren von außen spielen eine Rolle, z. B. Stress, Probleme mit den Personen im Umfeld oder seelische Belastungen.

Organische Psychosen sind dagegen durch körperliche Veränderungen beziehungsweise Krankheiten bedingt. Vielerlei Erkrankungen können zu einer Organpsychose führen, darunter Epilepsie, Infektionskrankheiten oder Unterzuckerung sowie außerdem Vergiftungen.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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