Kernspintomographie

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Was ist die Kernspintomographie?

Kernspintomographie oder Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein Verfahren, mit dem Schnittbilder des Körperinneren erzeugt werden können. Die Kernspintomographie funktioniert über ein Prinzip, das einen starken Magneten und Radiowellen beinhaltet. Die Kernspintomographie benötigt keine Röntgenstrahlung. Es ist für einige Fragestellungen eine genauere Abbildung von Strukturen möglich als z. B. mit der Computertomographie. Für die Psychiatrie hat die Kernspintomographie einen Nutzen als eine der apparativen Untersuchungen, mit denen herausgefunden werden kann, ob eine organische Erkrankung zu psychischen Störungen geführt hat.

Wann wird eine Kernspintomographie durchgeführt?

Die Kernspintomographie (MRT) kann für viele unterschiedliche medizinische Fragestellungen genutzt werden. Unter anderem ist eine Darstellung von Strukturen und Veränderungen im Gehirn möglich. Das kann auch aus psychiatrischer Sicht genutzt werden. Vor allem Schlaganfälle (durch Blutung oder ungenügenden Blutfluss), Tumore, Entzündungen, Herde mit typischen Veränderungen einer MS (Multiple Sklerose, eine Nervenkrankheit) oder verletzungsbedingte Veränderungen lassen sich in der Kernspintomographie nachweisen. Das MRT kann dazu dienen, bei psychiatrischen Symptomen solche Auffälligkeiten im Gehirn aufzuzeigen oder auszuschließen.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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