Mehr Lebensqualität durch Risikofreude

Wagnisse sind häufig mit Erfolgserlebnissen verbunden

„No risk, no fun" oder „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt" klingen wie abgedroschene Volksweisheiten. Doch Studien zeigen, dass Menschen, die zu mehr Risikobereitschaft neigen, zufriedener sind als solche, die Risiken scheuen. Wie Wissenschaftler herausfanden, ist jeder Mensch zu Beginn seines Lebens mit einer gewissen Risikofreudigkeit ausgestattet. Je nach den persönlichen Lebensumständen und dem sozialen Umfeld nimmt diese Neigung dann aber in unterschiedlichem Maße ab - oder auch nicht.


So sollen Männer deutlich risikofreudiger sein als Frauen, auch Körpergröße und die Bildung der Eltern sollen eine Rolle spielen. Dass Menschen, die gerne etwas riskieren, zufriedener sind, hängt vermutlich damit zusammen, dass mit diesem Verhalten auch Erfolgserlebnisse einhergehen, die die Person in ihrer Einstellung bestärken.

Doch Risikofreude ist kein fester Index, der gleichermaßen für alle Lebensbereiche gilt. Während Menschen in Karrierefragen häufig mehr wagen, sind sie in puncto Gesundheit in der Regel eher auf Sicherheit aus und gehen keine großen Risiken ein. Auch wenn es um Finanzanlagen geht, sind Menschen eher vorsichtiger. Das zumindest ist das Ergebnis der einschlägigen Untersuchungen, bei denen die Befragten Auskunft über ihre Risikobereitschaft geben sollten.


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Letzte Aktualisierung am 15.08.2011.

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