Bei einer Angststörung sind Ängste eines Betroffenen so stark, dass sie deutliche Auswirkungen auf sein Alltagsleben haben. In der Regel ist die vorherrschende Angst unbegründet, im Gegensatz zur üblichen Angstreaktion auf Gefahren bei allen Menschen. Zu den Angststörungen zählen mehrere Varianten: Phobien, Panikstörung, generalisierte Angststörung. Phobien sind übertriebene Ängste gegenüber bestimmten, normalerweise harmlosen Auslösern.
Bei einer Panikstörung treten bei einem Patienten Panikattacken auf, ohne dass ein äußerer Anlass dafür gegeben ist. Eine generalisierte Angststörung ist durch eine langfristige, allgemeine oder nicht auf bestimmte Auslöser begrenzte Angst gekennzeichnet. Die jeweilige Angststörung kann einen so großen Einfluss auf das Leben des Betroffenen haben, dass bestimmte Situationen gemieden werden oder ein Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Eine Behandlung der Angststörung erfolgt z. B. mit einer Verhaltenstherapie.
Letzte Aktualisierung am 24.02.2012.