Psychosomatik


Was sind psychosomatische und somatoforme Störungen?

Der Begriff Psychosomatische Erkrankungen bezeichnet körperliche Erkrankungen, für die es keinen medizinischen, sondern einen psychischen Grund gibt. Es handelt sich also um Krankheiten, die z. B. durch Stress oder persönliche Konflikte hervorgerufen werden. Zu den häufigen psychosomatischen Störungen gehören Allergien und Asthma, verschiedenartige Schmerzen, Bluthochdruck, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Tinnitus (Ohrgeräusche) und Neurodermitis. Eine somatoforme Störung ist ein ähnliches Problem, wobei es aber nicht zu einer wirklichen Erkrankung, sondern bloß zu Beschwerden kommt. Zu den somatoformen Störungen gehören unter anderem Reizdarm und die so genannte Herzphobie.


Mögliche Ursachen von psychosomatischen und somatoformen Störungen

Die Hauptursache für psychosomatische Störungen sind psychische Probleme. Wie es durch psychische Gegebenheiten zu körperlichen Beschwerden und Erkrankungen kommen kann, ist nicht eindeutig bekannt. Es gibt eine Reihe von Erklärungsmodellen. Der Mensch wird als eine (ganzheitliche) Einheit von Körper, Seele und Geist angesehen. Somit spielen psychische Aspekte auch bei körperlichen Vorgängen eine Rolle. Der Zusammenhang ist z. B. bekannt beim vegetativen Nervensystem, bei Botenstoffen oder bei den Muskelaktivitäten. Über manche psychosomatische Vorgänge wissen Mediziner genauer Bescheid, z. B. dass Stress eine Schwächung des Abwehrsystems bewirkt.

Zu den psychischen Problemen, die eine psychosomatische oder somatoforme Störung bewirken können, gehören z. B. Stress, emotionale Überlastung, Angst, Ärger, eigene oder zwischenmenschliche Konflikte, Trauer, Psychotrauma (Störung nach Miterleben belastender Situationen), Vereinsamung, Depression oder schwierige Lebensumstände (z. B. finanzielle Not).

 


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Letzte Aktualisierung am 25.03.2011.

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