Parkinson-Erkrankung

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Was ist Morbus Parkinson?

Unter dem Namen Parkinson ist eine Erkrankung bekannt, bei der es vor allem zur Bewegungsminderung, zur Steifheit und zum Zittern der Muskeln kommt. Weitere Symptome der Parkinson-Erkrankung können aber z. B. auch geistiger Leistungsverfall (Demenz) oder depressive Verstimmung sein. Die Parkinson-Erkrankung wird durch einen Mangel am Botenstoff Dopamin im Gehirn verursacht. Die Erkrankung wird von Fachleuten auch als Morbus Parkinson bezeichnet und ist eine der häufigsten neurologischen (die Nerven betreffenden) Störungen. Meist tritt sie im höheren Alter (über 60 Lebensjahren) in Erscheinung. Die Behandlung von Morbus Parkinson erfolgt in erster Linie mit Medikamenten. Die Mittel sorgen hauptsächlich dafür, dass die Wirkung des Botenstoffs Dopamin verstärkt wird und die Bewegungen verbessert werden.

Ursachen von Morbus Parkinson

Bei der Parkinson-Erkrankung findet sich zu wenig Dopamin im Gehirn. Dopamin ist ein körpereigener Botenstoff (Neurotransmitter.) Dopamin bewirkt eine Signalübertragung auf Gehirnzentren, die für Bewegungen zuständig sind. Wenn die Konzentration von Dopamin gegenüber Gesunden zu stark abgesunken ist, kommt es zu der Minderbeweglichkeit. In aller Regel sind Zellen abgestorben, die Dopamin herstellen. Die Ursache für den Zelluntergang ist unbekannt. Es gibt aber auch bestimmte Krankheiten, die zu einem (sekundären) Morbus Parkinson führen können. Außerdem können erbliche Syndrome Parkinson bedingen.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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