Kinder & Jugendliche - Essstörungen


Was sind Essstörungen?

Essstörungen sind Probleme, die mit dem Verhalten gegenüber der Nahrungsaufnahme zu tun haben. Essstörungen können zu schweren Gesundheitsschäden bis hin zum Tod führen. Häufige Formen bei Jugendlichen und Kindern sind Magersucht (Anorexie), Ess-Brech-Sucht (Bulimie) und immer häufiger auch Esssucht mit Fettleibigkeit (Fettsucht). Ein Problem bei Kindern ist außerdem die Verweigerung der Nahrung oder bestimmter Lebensmittel. Mit vielen Methoden kann eine Behandlung von Essstörungen erfolgen. In der Regel eignet sich eine Psychotherapie. Auch die körperlichen Folgen müssen behandelt oder verhindert werden. Gegebenenfalls ist eine stationäre Behandlung in einer Spezialklinik notwendig, insbesondere bei enormem Unter- oder Übergewicht.


Mögliche Ursachen von Essstörungen

Bei den Essstörungen spielen viele Faktoren eine Rolle. Sie entstehen meist durch eine Kombination aus einem begünstigenden Umfeld, eigenen psychischen Besonderheiten, biologischen und genetischen Faktoren. Schon in der Familie können Kinder einen schlechten Umgang mit dem Essen erlernen. Konflikte mit den Angehörigen verstärken die Probleme.

Die Gesellschaft bietet gute Voraussetzungen dafür, dass Essstörungen auftreten können. Einerseits gilt immer noch Schlankheit als Schönheitsideal, andererseits ist kalorienreiche Nahrung praktisch überall und einfach zu bekommen. Für die Fettleibigkeit ist nicht nur die Nahrung verantwortlich, sondern auch der Mangel an körperlicher Bewegung. Entscheidend ist die Energiebilanz. Bei der Magersucht spielt das Körperschema eine Rolle: Die Betroffenen halten sich für zu dick, auch wenn sie schlank sind.


Essstörungen - Symptome »

Letzte Aktualisierung am 25.03.2011.

Kinder- und Jugendpsychiatrie

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Arzt für Essstörung: Magersucht, Bulimie, Fettsucht
Blickpunkt: Behandlungen
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