Biofeedback ist eine Möglichkeit der Behandlung, bei der Patienten über ein Gerät eine Rückmeldung über Vorgänge im Organismus erhalten. Biofeedback ist eine alternativmedizinische Methode, die aber moderne Instrumente verwendet. Unbewusste Abläufe werden über die Instrumente deutlich gemacht und können verändert werden.
Zunächst geschah dies nur mit körperlichen, später aber auch indirekt mit psychischen Prozessen. Die Methode wird bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern angewendet, auch in der Psychiatrie. Bei einigen körperlichen Erkrankungen ist das Biofeedback wirkungsvoll, bei psychischen Beschwerden wird dies nur vermutet. Manche Patienten können die Methode aber auch nicht erlernen.
Wann wird Biofeedback durchgeführt?
Biofeedback hat eine große Vielzahl von möglichen Einsatzgebieten. Ursprünglich handelt es sich um eine Methode zur Entspannung. Neben körperlichen Beschwerden kann das Biofeedback auch bei psychischen Störungen angewendet werden.
Mögliche Anwendungsbereiche sind beispielsweise ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, Hyperaktivität), Angsterkrankungen, Schlafstörungen, Psychotrauma (psychische Probleme nach enormer emotionaler Belastung) oder Stresszustände. Der Ansatz wird ebenso bei körperlichen Problemen vorgenommen, welche aufgrund von psychischen Beeinträchtigungen entstanden sind (psychosomatische Störungen). Bisweilen wird die Methode bei Epilepsie (Krampfanfällen im Gehirn) angewendet.
Letzte Aktualisierung am 24.06.2010.